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A commonplace of german politics

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Wikicracy

22 October, 2009 (14:14) | Internet | By: Aerar

The title is a mixture of the words Wikipedia and -cracy. Whether it is democracy, bureaucracy or any other form of -cracy is in the focus of discussion in Germany again. To understand this you should know that the German version of Wikipedia is said to have much harder criteriae for the inclusion of articles than the English version. The recent argument is about the deletion of the article (german) about the association “MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren”. Beside of the discussion on the deletion-discussion-pages of the Wikipedia itself there are several discussions taking place in the Internet like some partly snappish (german) partly humorous (german) at Fefe’s, considerated boarding phantasies of the PIRATEN-Partei (german) and a thread which is probably more neutral at Netzpolitik.org (german).

I do not want to participate in the discussion whether the deletion of the current case is correct or not. It is more the question which way of contents and quality the Wikipedia will follow in the future and who will decide that.

This question has severe impact as like with the large search engines the Wikipedia has an immense influence in the public opinion formation. An article in the Wikipedia is connected with reputation while the denial of the article would indicate irrelevance and would reduce the visibility in the public.

So it is no surprise when many feel motivated by selfishness or complete ignorance of public interest to add articles about themselves, their products or their favorite cats. This already leads to the first basic question. Is it good for the Wikipedia to report about objectively irrelevant hardly to prove “facts” or not? As long as the obviously relevant articles are not tampered with one could consider to let all those selfmade marketeers their playgrounds. But on the other hand their articles would get visible in the search engines and in the indices of the Wikipedia itself. Not least it would be to fear than that the users can’t rely on the quality of the articles anymore which would reduce the value of all the other articles and the whole Wikipedia as well. But when setting measures of quality there will always be problems with their settings, their interpretation and their use. That would in borderline cases lead to grotesk and controversial decisions which would harm the reputation of the Wikipedia as well.

Therefore it is important to make decisions transparent and that the proponents and the objectors keep factually and to the purpose in their statements. But even the prettiest discussion needs a decision in the end as there are only few cases where an article could stay halfly deleted and halfly published. The last decision lays on the side of the Administrators who have the right to delete and lock articles. They have the main work (as they do it regularly even in comparison with the author of a single article) and the main responsibility.

But even veteran and previleged users are not above the danger of tending to arrogance or in worst case esprit de corps. In that case the problem would be severe as by today there are just 337 Administrators (german) who have the last word on the articles of abou 850.000 registered and even more anonymous users. Due to the area of knowledge there would above that be subgroups of Administartors which in fact would reduce the number of persons deciding on selected articles to a very low number.

To be clear on that, it is still a matter of “could”, “had” and “should” and there should be no general distrust in the worthy work of the administrators. But if there are “Black Sheep” it must be possible for normal users to evalute them and there must be a chance for them to get rid of bad administrators. To protect on the hand administrators from the revenging reaction of disappointed users there must be a rule (we Germans are said to be good in making rules for everything) for this.

Something like: If a certain number of user complains on the behavior of an administrator in a given case a jury of three randomly(!) choosen administrators should decide on that and if necessary give the administartor in question a warning. Of course a certain number of warnings would lead to a dismissal of that admin.

Of course one could think of many other rules. But admins seem to act emotional or even childish even among themselves (german) from time to time. On the other hand they are aware of the problem as it seems themselves and try to find a solution as well (german). What is clear that if there will be no solution there will be many dissappointed users who will turn their backs to the Wikipedia and would never return. Some might try some useless measures of “self-defence” in writing articles as the following one (I did not translate that, but replaced personal data by capital letters):

Ich habe im Artikel X einen Beitrag gemacht. Anderen Benutzern gefiel dieser Beitrag nicht. Diese haben daraufhin einen Editwar gegen mich begonnen. Administrator A hat mich sogar persönlich angegriffen (und geduzt). Administrator B hat mich auf unbeschränkte Zeit gesperrt siehe hier.

Ich habe meinen Beitrag im Artikel X über die IP Y.Y.Y.Y beendet. Heute hat niemenad mehr irgendwelche Einwände gegen meinen Beitrag.

Ich habe mich beim sperrenden Administrator nach der Begründung erkundigt siehe hier. Dieser konnte keine wirkliche Begründung für die Sperrung geben und die angegebene allgemein gehaltene Begründung kann nicht angenommen werden.

Administrator A hat hinzugefügt, dass sie/er meinen Beitrag für nicht neutral hielt und deshalb einen Editwar gegen mich gestartet hat. Allerdings, hat sich A nicht an die vorgegebenen Richtlinien der Wikipedia gehalten wie sie hier vorgeschrieben sind. Dort sind die Folgenden Schritte vorgeschrieben:

(1) Wer das Thema ausreichend kennt oder über entsprechende Quellen verfügt, kann den Artikel entsprechend umschreiben/erweitern.

(2) Eine andere, höflichere Möglichkeit ist, die nicht neutral erscheinenden Teile auf die Diskussionsseite auszulagern mit einer – bestenfalls argumentativ schlüssigen – Bitte an den Autor, sie umzuformulieren.

(3) Die Ultima ratio bei Artikeln, die als nicht „neutralisierbar“ erscheinen, ist, einen Löschantrag zu stellen. In diesem Fall ist auf den Löschkandidaten zu begründen, warum eine Überarbeitung nicht möglich oder sinnvoll ist, damit andere Personen den Grund des Löschantrags nachvollziehen können. Artikel, in denen ein oder mehrere Standpunkte nur ungenügend erklärt werden, lassen sich nicht dadurch neutraler gestalten, indem man den Gegenstandpunkt kürzt. Stattdessen sollte darauf hingewirkt werden, dass der nur ungenau erklärte Standpunkt besser begründet und ausformuliert wird

Dies ist nicht geschehen. Ich wäre bereit über den Mangel an Neutralität mit anderen Nutzern zu diskutieren. Statt dessen hat man sofort einen Editwar gegen mich begonnen. Auch Administrator A hat mich auf meiner Diskussionsseite einfach nur angepöbelt (kein Link, da ich gesperrt bin) statt über den Mangel an Neutralität mit mir zu diskutieren.

Ausserdem steht in den Regeln der Wikipedia, dass Administratoren einen Benutzer nur dann sperren können, wenn er wiederholt gegen die Grundprinzipien der Wikipedia verstößt siehe hier. Allerdings trifft dies nicht auf mich zu. Mir kann man schlimmstenfalls vorwerfen, dass ich eine nichtneutrale Ergänzung zum Artikel gemacht habe, und dann am Editwar beteiligt war. Aber die angeblich nicht neutrale Ergänzung war einmalig und nicht wiederholt.

Ein Editwar ist gemäß den Regeln der Wikipedia keine ausreichende Begründung, um einen Benutzer auf unbefristete Zeit zu sperren siehe hier. Dort heißt es:”In Extremfällen können ein oder mehrere „Krieger“ vorübergehend gesperrt werden, so dass sie keine Wikipedia-Artikel mehr bearbeiten können. ” Eine “UNBEFRISTETE” Sperrung ist somit nicht gerechtfertigt.

Aus diesem Grund habe ich eine Sperrprüfung beantragt. Die Sperre wurde von C für berechtigt befunden siehe hier. Allerdings ist die Begründung sehr schwach. Diese lautet: “Die Gründe nennt zutreffend die von mir bestätigte Sperrbegründung. Mit meinen Worten: Der Account hatte insgesamt sechs Edits, alle im Artikel X. Vier davon dienten dem Wiedereinfügen von begründet revertierten, gegen den NPOV verstoßenden Zwischenüberschriften per Editwar. Die Diskussionsseite wurde nicht benutzt, Belege für die verwendeten Zuschreibungen nicht erbracht. Auch die hier in der Sperrprüfung nachgelieferten Erklärungen geben nur den POV des Antragstellers wieder”.

Wie bereits erwähnt, kann ein Editwar eine nur vorübergehende Sperre hervorrufen siehe hier.

Ein nicht neutral empfundener Artikel, bzw. eine nicht neutral empfundene Ergänzung zum Artikel, kann nach den Wikipedia regeln keine Begründung für eine Revertierung sein hier. Dort ist eine völlig andere Vorgehensweise vorgeschrieben (siehe oben).

Über die IP Z.Z.Z.Z habe ich auf der Diskussionseite der Sperrprüfung die Administratoren angefordert, die unbefristete Sperre mit den Regeln der Wikipedia zu erläutern siehe hier. Dort habe ich erklärt, dass man mir schlimmstenfalls Folgendes vorwerfen kann. Eine nicht neutrale Ergänzung zum Artikel, und dann Editwar. Aber die angeblich nicht neutrale Ergänzung war einmalig und nicht wiederholt. Somit bleibt eine UNBEFRISTETE Sperrung gemäß den Regeln der Wikipedia unberechtigt siehe hier..

Leider wurde meine Anfrage nicht beantwortet. Stattdessen haben D und E meine Anfrage einfach gelöscht siehe hier!!! Dabei steht auf der Projektseite doch ganz deutlich, dass eine Machfrage auf die Diskussionsseite gehört siehe hier!!! Dort heißt es: “Für vertiefende Diskussionen und/oder Kritik zu einem bereits abgeschlossenen Antrag steht die Diskussionsseite zur Verfügung”. Wo ist die wahre Begründung der “unbefristeten Sperre” anhand der Wikipedia-Regeln??? [….]